Das freiwillige Praktikum im Jahrgang 10 (Verbundzweig)

Sicherlich ist es nicht alltäglich, was die Friedrich-Ebert-Schule ihren Schüler*innen der 10. Abschlussklasse in Punkto „Berufsorientierung“ ermöglicht. Denn über die gesetzlich vorgegebene Anzahl von zwei Schülerpraktika in zehn Schuljahren, können die Schüler*innen der Abgangsklasse noch ein zusätzliches drittes Praktikum absolvieren und dieses für einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben nutzen.

Bereits im 8. und 9. Schuljahr bietet die Schule ihren Schüler*innen jeweils ein zweiwöchiges Praktikum an. Die Ausweitung dieses Angebots auf ein weiteres freiwilliges Praktikum im 10. Schuljahr hat viele gute Gründe:

Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass sowohl Betriebe als auch potenzielle Auszubildende gerne die Chance eines Probearbeitens bzw. intensiveren Kennenlernens nutzen möchten, bevor sie z.B. ein Ausbildungsverhältnis eingehen. Beide Seiten profitieren von dieser Möglichkeit und können herausfinden, ob sie zueinander passen. Nicht selten bietet sich auf diese Weise für unsere Schüler*innen ein Vorteil gegenüber Mitbewerber*innen.

Des Weiteren erhalten Betriebe die Chance sich vorzustellen und freie Ausbildungsplätze (kurz vor Bewerbungsschluss) durch interessierte und passende Schüler*innen besetzen zu können.

Da der Praktikumswunsch auf dem persönlichen Entschluss der Schüler*innen basiert, ergibt sich zudem der positive Effekt einer hohen eigenen Motivation. Die Schüler*innen übernehmen selbst Verantwortung und organisieren das Praktikum eigenständig. Eine Unterstützung durch die Berufsberatung oder durch Lehrkräfte ist zwar optional möglich, aber eine Betreuung und Anleitung durch die Schule entfällt weitestgehend.