Im Erlass des Jahres 1968 zum ersten Mathematikwettbewerb heißt es: „Im Jahre 1969 wird im Lande Hessen zum ersten Male ein Mathematik-Wettbewerb in den allgemeinbildenden Schulen durchgeführt, um Freude und Interesse am Mathematikunterricht zu fördern.“ Dieses Ziel des Mathematikwettbewerbs gilt bis heute. Bereits seit nunmehr über 50 Jahren wird der Wettbewerb, mit dem allen Schüler*innen Gelegenheit gegeben werden soll, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in einem größeren Rahmen zu vergleichen, Jahr für Jahr durchgeführt. Der Wettbewerb ist heute als feste Größe in der hessischen Bildungslandschaft etabliert. Er stellt eine wertvolle Orientierungshilfe zum Stand des Kompetenzerwerbs im Mathematikunterricht dar. Die enthaltenen Aufgaben sind so gestaltet, dass sie einen unmittelbaren Bezug zum Mathematikunterricht aufweisen, komplexe Fragestellungen beinhalten und die Schüler*innen motivieren, sich mit Mathematik auseinanderzusetzen.

 

Der Mathematikwettbewerb erstreckt sich über drei Runden: Die Teilnahme an der ersten Wettbewerbsrunde auf Schulebene ist für alle Achtklässler*innen verpflichtend und dient den Fachlehrkräften als Orientierungshilfe zum Stand des Kompetenzerwerbs in der jeweiligen Lerngruppe. Die zweite und dritte Runde setzt auf Freiwilligkeit: Schüler*innen aus ganz Hessen treten auf Kreis- und Landesebene gegeneinander an, um sich Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad zu stellen und zur Landessiegerin oder zum Landessieger gekürt zu werden. In allen drei Wettbewerbsrunden werden jeweils drei Aufgabengruppen angeboten: Gruppe A für den gymnasialen Bildungsgang, Gruppe B für den Bereich der Realschule und Gruppe C für den Hauptschulbereich.

 

Der Mathematikwettbewerb findet jeweils im Dezember eines Jahres statt.