Es weihnachtet auch im Chemieunterricht

Weihnachten macht auch vor dem Chemieunterricht nicht Halt. Schülerinnen und Schüler der Q1 erstellten einen chemischen Weihnachtsbaum. Zunächst wurden stark verdünnte saure und alkalische Lösungen hergestellt. Durch die Zugabe von Indikatoren -Farbstofflösungen, die den ph-Wert anzeigen- entstanden Farben jedweder Ausrichtung. 

Eine Plünderung der chemischen Sammlung förderte flugs kleine Kolben und Reagenzgläser zutage, mit Stopfen zu verschließen, dazu Muffen und Klammern und ein Stativ als Stamm des weihnachtlichen Baumes. Ordentlich ausgerichtet und farblich abgestimmt konnte das Ergebnis die Vorfreude auf Weihnachten steigern.

Vorlesewettbewerb an der Friedrich-Ebert-Schule

Jahr für Jahr treten Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bundesweit zum Vorlesewettbewerb an, der vor nun bald 60 Jahren vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen wurde. Zunächst auf Schulebene, dann auf Kreis-, Regional- und bis zur Bundesebene können sich die Sieger auf ein jeweils höheres Niveau "emporlesen".            

In der FES traten am Freitag die klassenbesten Vorleser gegeneinander an. In der ersten Runde durfte jede/r Kandidat/in aus einem selbst gewählten Buch einen vorbereiteten Abschnitt lesen, der zuvor in den Zusammenhang eingeordnet werden musste.  Gebannt lauschten die anwesenden Klassenkameraden und unterstützten ihre Klassensieger. In einer zweiten Runde wurde es schwieriger: ein unbekannter Text wartete auf die Vorleser und Vorleserinnen, der möglichst genauso lebendig vorgetragen werden sollte. Eine gut besetzte Jury, bestehend aus Erwachsenen und zwei Schülerinnen, achtete darauf, ob auch abwechslungsreich und sinnbetont mit  Blickkontakt gelesen wurde.

von li nach re: Jessica Bellante (F6a/ 2. Platz), Melina Schwenk (F6c/ 2. Platz), Nadine Gaida (F6b/ 2. Platz), Daniela Petker (F6d/ 1. Platz)

 

Am Ende standen die Sieger fest: Drei zweite Plätze und ein erster Platz wurden in der Förderstufe vergeben an Jessica Bellante (F6a), Melina Schwenk (F6c), Nadine Gaida (F6b) und als beste Leserin ging Daniela Petker (F6d) aus dem Wettbewerb hervor.

Im Gymnasium wurden ebenfalls drei zweite Plätze vergeben an Mandana Tavakoli (G6b) Oliver Krause (G6a), und Bintou Daffé (G6d). Den ersten Platz belegte Philipp Späth aus der G6c. Abschließend gab es Urkunde und  Buchgeschenk - mit einem Finanzierungsbeitrag durch die Pfungstädter Buchhandlung Helène -, überreicht von Diana Friedrich-Weisker, die als Organisatorin für den reibungslosen Ablauf gesorgt hatte.

von li nach re: Philipp Späth (G6c/ 1. Platz), Mandana Tavakoli (G6b/ 2. Platz), Oliver Krause (G6a/ 2. Platz), Bintou Daffé (G6d/ 2. Platz)
 

Tag der offenen Tür an der Friedrich-Ebert-Schule

Wer wollte, konnte sich am vergangenen Samstag einen Überblick über die Arbeit an der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt verschaffen. Nach einer Begrüßung in Worten durch Schulleiterin Dorothea Schachtsiek und Gymnasialzweigleiterin Bettina Hansen und in Musik und Worten durch Schülerinnen sowohl des Unterstufenchores (Leitung: Thomas Eckhardt) als auch des Chores der Mittelstufe (Leitung: Mi Jin Park-Assem) konnten sich die Eltern und Kinder der jetzigen 4. Klassen auf den Weg durch die Schule machen.

In den Naturwissenschaften warteten zahlreiche Experimente und Modelle zum Anschauen auf die großen und kleinen Besucher und im Kunstsaal und in Fluren Exponate von Schülern und Schülerinnen aller Klassenstufen. Bilder und Dia-Shows gaben Eindrücke von den diesjährigen Austauschfahrten in die USA, nach Frankreich und nach Polen wieder, das Fach Spanisch bot einen Schnupperkurs, das Fach Französisch ein Quiz mit Preisen. Preise hatte auch die Fachschaft Mathematik parat für diejenigen, die sich an eine mathematische Knobelei gewagt hatten. Welchen Stellenwert Englisch an der Schule hat, zeigten die Kolleg(inn)en, die Englisch bilingual unterrichten in den Fächern Erdkunde, PoWi und Geschichte. Für die praktische Arbeit in der Schule stehen die Werkstätten Textil, Ton, Holz und Metall. Wie im Fach Deutsch gefördert wird, wie die Fachschaft Sport über die regulären Sportstunden hinaus für Bewegung sorgt in den Pausen, wie die Fächer Religion und Ethik arbeiten, welche Herausforderungen die Lehrer/innen der sog. Intensivklassen annehmen und welche Angebote - z.B. Schach - im AG-Angebot laufen - viele Aspekte der schulischen Arbeiten waren wahrzunehmen. Ebenso stellten sich die schulübergreifenden Institutionen vor, die das Leben an einer Schule erleichtern und bereichern, wie die Sozialwirksame Schule, der Schulsanitätsdienst, die Berufsorientierung und die Schülerbücherei, die über ihre gut bestückten Regale hinaus mit einem Glücksrad lockte.

 

Wer mehr wissen wollte, fand in der Mensa nicht nur Ansprechpartner aus Schulleitung, Schulelternbeirat und Förderverein, sondern auch lukullische Angebote, dargereicht von Vertretern des Schulelternbeirates und aus der Bio-Mensa.

Initiative Schule 3.0

Initiative Schule 3.0 startet mit ersten MINT-Workshops in die Praxis

Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt ist dabei

Die Schüler/innen für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren, sie fit machen für die Herausforderungen von Morgen - das ist Bestreben einer Initiative aus dem Zentrum für Chemie (ZFC) in Bensheim, die sich Schule 3.0 nennt und im Auftrag des Kultusministeriums Zukunftstechnologien in den Regelunterricht integrieren will. Dr. Thomas Schneidermeier, Initiator dieses süd-hessischen Pilotprojekts und Lehrer am Goethe-Gymnasium Bensheim freut sich, dass nach nunmehr dreijähriger intensiver Vorbereitungszeit die praxisorientierte Fortbildung interessierter Lehrer und Lehrerinnen beginnen konnte.

Mit von der Partie sind vier Lehrer/innen der Friedrich-Ebert-Schule, die die verschiedenen Disziplinen vertreten. Es geht um eine stärkere Verzahnung der Fächer, um eine qualitative Verbesserung des Lehrplans im Hinblick auf Technologien, die zukunftsträchtig sind und bereits viele interessante Themenfelder erschlossen haben und weiter entwickeln werden in den Bereichen Brennstoffzellen, Digitalisierung und Organische Elektronik. Geschult werden die Lehrer durch namhafte Experten aus der Hochschule und der Industrie in vier Fortbildungsveranstaltungen. Inhalte und Materialien für den Unterricht werden entwickelt, erprobt und anschließend auf ihre Tauglichkeit geprüft. So sollen die Schüler/innen bereits über den Unterricht für Aufgabenfelder interessiert werden, die nicht nur Karrierechancen für die Zukunft versprechen, sondern Einblick geben in faszinierende Berufsfelder der Zukunft.

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