Im Bio-Labor der TU Darmstadt

 Die Klasse G9c verbrachte zusammen mit ihrer Biologie-Lehrerin Gudrun Behrmann einen ganzen Schultag im Bio-Labor der Universität Darmstadt.

 Entsprechend ausgestattete Laborplätze machten es ihnen möglich, das Thema \"Atmung\" von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Zwei Lämmer-Lungen verschafften ihnen den sinnlichen Zugang nicht nur durch Anschauung, sondern auch durch Tasten und Befühlen. Nach ein wenig Theorie zum Aufbau der Lunge, ging es an die Praxis. Von Luft aufgepumpt, blähten sich die Lungenflügel zu stattlicher Größe. Auch ein Stich mit der Nadel mitten hinein - das probierten die Schüler/innen aus - kann einer Lunge mit den vielen Lungenbläschen nichts anhaben.

 

 

Ein Computerprogramm sorgte für die exakte Messung des Lungenvolumens jedes einzelnen. Schnell verrieten die Messungen, wer Sport treibt und wer nicht, denn die Lungenkapazität eines Sportlers liegt beträchtlich über der Norm.

 

 In einem zweiten Teil ging es um den Stoff, den wir atmen, die Luft und ihre Zusammensetzung. Auch hier konnten die Schüler/innen nach Herzenslust experimentieren. Was wir als Gasgemisch einatmen, hat Bestandteile, die in flüssiger Form beeindruckende Qualitäten entwickeln. So verwandelt sich flüssiger Stickstoff nicht nur zu Gas, sondern lässt Eingeleitetes in Sekundenschnelle gefrieren - Anlass genug, dies auszuprobieren mit Materialien jeder Art. Dass Sauerstoff die Flamme nährt, machte verflüssigter Sauerstoff deutlich, der eine entzündete Zigarette entflammte. 

Das sog. Junior-Labor der Universität ist entstanden in Zusammenarbeit mit der Firma Merck und hat kürzlich sein Angebot um Experimente im Fach Biologie erweitert.