Schulblog

von Martin Caesar

Schüler*innen der G6b und G10c haben sich dem Stillstand im digitalen Projekt „FES goes blended – Labor Zukunft“ widersetzt. Mit Hilfe von Renate Dreesen, Nadja Soukup, Max Augenfeld, Tim Altendorf und Nada Soukup erlebten unsere Schüler*innen zwischen Herbst und Weihnachtsferien 2020 digital und doch sehr real, was an kreativen Ideen und Fähigkeiten in ihnen steckt. Ob Kreatives Schreiben, Filmen, Musik oder Journalismus: Alle hatten die Chance, sich in einem der Bereiche mit ihrem aktuellen Leben, das vor allem auch von der Corona-Pandemie geprägt ist, auseinanderzusetzen und etwas Neues auszuprobieren. In einem digitalen Stadtrundgang können nun alle Pfungstädter*innen über QR-Codes, die im Stadtgebiet verteilt wurden, herausfinden, was Jugendliche denken und fühlen. Außerdem können Sie die Inhalte der verschiedenen Stationen auch unter https://www.fes-zukunftslab.com abrufen.

Voll Begeisterung und größtenteils mit großem Engagement haben sich unsere Schüler*innen auf das Projekt eingelassen und geholfen, es zu einem Erfolg werden zu lassen. Sie haben bewiesen, dass es nur so aussieht, als würde Stillstand herrschen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man hinter die Kulissen schaut und Möglichkeiten schafft, damit Jugendliche ihre Talente auch in diesen verrückten Zeiten offenbaren können. Die unterstützenden Lehrkräfte, Herr Hanitzsch und Frau Balß, freuen sich sehr über die Ergebnisse des Projekts und danken den Initiator*innen und Künstler*innen am anderen Ende der digitalen Leitung für das, was sie unseren Schüler*innen eröffnet haben.

Christine Balß

von Verena Euler

In einer Zeit, in der viele Messen und berufsberatende oder berufsorientierte Angebote für Schüler*innen entfallen oder bestenfalls online stattfinden können, bietet Frank Schrödel von der Kinder- und Jugendförderung in Pfungstadt Bewerbungstrainings an. Gerade für die kommenden Schulabgänger sind diese Veranstaltungen essenziell, denn sie werden sich bald um Ausbildungs- und Studienplätze bemühen müssen.

Dabei werden selbstverständlich alle Abstandsregeln eingehalten, denn die Bewerber*innen sitzen in drei verschiedenen Räumen der Kinder- und Jugendförderung und sprechen über bereitgestellte Laptops per Video mit Herrn Schroedel, der den Arbeitgeber simuliert und aus sicherer Entfernung zu ihnen spricht.

Durch die Pandemie hat sich die Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche gerade für Real- und Hauptschüler, die einen Ausbildungsplatz im dualen System suchen, erschwert, deshalb ist dieses Angebot ideal auf unsere abgehenden Schüler*innen der FES zugeschnitten.

Auch die Emailbewerbung und das Schreiben von Bewerbungen werden trainiert. Wenn der Ansturm auf die im Dezember bestehenden Plätze zu groß ist, kann das Angebot im Januar wiederholt werden. Das Angebot ist vorerst Pfungstädter Schüler*innen vorbehalten.

Viele der Abgänger*innen sind durch die vielen Absagen und die unsichere Arbeitsmarktsituation derzeit verunsichert. Durch die Dynamik der Pandemie kann niemand sagen, wie die Lage im Sommer sein wird und selbst Jahrespraktika sind derzeit nur schwer zu bekommen.

Nach den Trainings sind weitere individuelle Gesprächs- und Fragetermine mit Herrn Schrödel möglich.

Wir danken der Kinder- und Jugendförderung Pfungstadt für diese besondere Aktion und die gelungene Kooperation.

Martin Caesar

von Martin Caesar

FES-Betreuung bastelt Weihnachtskarten für die Mission Leben

Das Team der von der AWO geführten Betreuung der Friedrich-Ebert-Schule unter der Leitung von Frau Richtstein hat sich für die letzten beiden Schulwochen dieses Jahres etwas Besonderes ausgedacht: Die Kinder, die nach der Schule oder in der Mittagspause die Betreuung besuchten, bastelten unter Anleitung individuelle Weihnachtskarten für die Senior/innen des Pfungstädter Altenpflegeheims der Mission Leben.

Auf die mit Servietten- und Schablonentechnik gestalteten Weihnachtskarten schrieben die Kinder herzliche Briefe an die derzeit leider weitestgehend isolierten Senior/innen, in denen sie teilweise sogar Adressen und Telefonnummern für Rückantwort schrieben. So besteht die Möglichkeit, einen längerfristigen Austausch der beiden Generationen zu etablieren.

Die Schüler/innen hätten die Weihnachtskarten auch für ihre eigenen Familien basteln können, aber als sie erfuhren, wie es den Senior/innen in der weitestgehenden Isolation geht, wollten sie möglichst viele Weihnachtskarten für die Bewohner/innen schreiben und viele von ihnen kamen dazu extra bis in den Lockdown hinein jeden Tag wieder zur Betreuung.

Die meisten dieser Kinder, die mit so viel Eifer Weihnachtskarten gebastelt und geschrieben haben, kommen selbst aus Kulturkreisen, die kein Weihnachten feiern, was diese Geste umso besonderer macht.

Die letztendliche Übergabe am Altenpflegeheim unterlag selbstverständlich strengen Regeln, um die Gesundheit der Bewohner des Altenpflegeheimes zu schützen. Als Vertreter der Schüler/innen, die die Karten gebastelt hatten, übergab Jan M. die Karten an Frau Kortyka und Frau Verst vom Team des Altenpflegeheimes.