Transparente Bewertungskriterien an der FES

(vgl. hierzu auch die Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses, § 26 ff)

Bekanntgabe der Kriterien der Notengebung:

  • Die Kriterien der Notengebung müssen zu Schuljahresbeginn den Eltern und Schüler*innen bekannt gegeben werden. Dies ist aktenkundig (Klassenbuch) zu machen.
  • 1 x im Halbjahr werden die Schüler*innen über den mündlichen Leistungsstand informiert.
  • Die mündlichen Noten werden vor den Zeugniskonferenzen den Schüler*innen  bekannt gegeben und begründet.

 

Der Notenschlüssel :

Leistung

Note

100 % - 90 %

1

89 % - 75 %

2

74% - 60 %

3

59 % - 45 %

4

44% - 20 %

5

19 % - 0

6

 

  • Die schriftlichen Leistungen und die sonstigen Unterrichtsleistungen werden in Nebenfächern ca. 1/3 - 2/3 bewertet.
  • Die schriftlichen Leistungen und die sonstigen Unterrichtsleistungen werden in den Hauptfächern im Verhältnis 1:1 bewertet. Die Hauptfächer sind Deutsch, Englisch, Mathe, Gesellschaftslehre (im Verbund), 2. Fremdsprache (im Gymnasium).
  • Die Benotung erfolgt immer nach pädagogischen Gesichtspunkten und nicht rein mathematisch rechnerisch.

 

Bewertete schriftliche Arbeiten

  • Bewertete schriftliche Arbeiten / formative Tests können sein:
    • Lernkontrollen
    • Klassen- / Kursarbeiten
  • Auf schriftlichen Arbeiten sind bereits bei den Aufgabenstellungen die Wertungen und der Notenschlüssel erkennbar (d.h. die erreichbaren Punkte sind zu den jeweiligen Aufgaben angegeben).
  • Unter den schriftlichen Arbeiten steht ein Notenspiegel.
  • Die Rückgabe der formativen Tests erfolgt spätestens 3 Wochen nach dem Schreiben.
  • In den Hauptfächern werden 4-5 Klassenarbeiten pro Jahr geschrieben.
  • In den Nebenfächern kann eine Lernkontrolle geschrieben werden.
  • Wenn mindestens 2 schriftliche Arbeiten geschrieben werden, dann kann eine davon durch eine adäquate Ersatzleistung ersetzt werden
  • Sonstige Unterrichtsleistungen sind beispielsweise Referate, Präsentationen, freiwillige Zusammenfassungen.
  • Jeder Unterricht hat auch Phasen des nicht bewerteten Arbeitens
  • Mit der Zeugnisnote wird die Bewertung der kontinuierlich erbrachten Leistung abgebildet. Es ist nicht möglich, mit einer zusätzlichen Arbeit kurz vor Zeugnisausgabe, die Note zu verbessern.
  • Die Schuljahresendnote bildet die Bewertung der Leistung des gesamten Schuljahres mit dem Schwerpunkt des 2. Halbjahres ab.
  • Bei der Bewertung mündlicher Unterrichtsleistungen sind Qualität und Quantität jeweils abzuwägen, wobei der Qualität ein höherer Stellenwert zukommen soll.
  • Die Bekanntgabe des Leistungsstands ist zeitlich so zu terminieren, dass die Schüler*innen noch ausreichend Zeit zur Leistungsverbesserung haben.

 

Grundlegende Kriterien zur Bewertung der mündlichen Beteiligung in Sekundarstufe I:

Bei der Bewertung mündlicher Unterrichtsleistungen sind Qualität und Quantität jeweils abzuwägen, wobei der Qualität ein höherer Stellenwert zukommen soll.

Note 1

Regelmäßige, engagierte, freiwillige und konstante (überragende) Mitarbeit im Unterricht. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen sind deutlich erkennbar. Problembewusstsein und Herstellung von größeren Zusammenhängen, Differenzierung von Perspektiven, sachgerechte und ausgewogene Beurteilung; eigenständige gedankliche Leistung als Beitrag zur Problemlösung. Verknüpfung von Kenntnissen, die über die Unterrichtsreihe hinausreichen.

Note 2

Regelmäßige, freiwillige, konstante (gute) Mitarbeit im Unterricht. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist weitgehend erkennbar. Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung in den Gesamtzusammenhang des Themas. Problembewusstsein, Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem und zwischen verschiedenen Sichtweisen. Es sind Kenntnisse vorhanden, die über die Unterrichtsreihe hinausreichen.

Note 3

Freiwillige und regelmäßige Mitarbeit im Unterricht. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist mit Abstrichen erkennbar. Im Wesentlichen richtige Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus unmittelbar behandeltem Stoff. Verknüpfung mit Kenntnissen des Stoffes der gesamten Unterrichtsreihe.

Note 4

Unregelmäßige Mitarbeit nicht in allen Unterrichtsstunden, häufig nur nach Aufforderung und nicht in allen Unterrichtsstunden. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist mit größeren Abstrichen erkennbar.

Es muss erkennbar sein, dass dem Unterricht jedoch kontinuierlich gefolgt wird. Zusätzlich (mindestens gelegentlich) selbständige Mitarbeit im Unterricht. Äußerungen beschränken sich meist auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge (Reproduktion) aus den unmittelbar behandelten Inhalten und entsprechen den Anforderungen zu annähernd 50%.

Note 5

Keine freiwillige (nur gelegentliche) Mitarbeit im Unterricht, meist nur auf Aufforderung. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist kaum erkennbar. Äußerungen sind häufig nicht oder nur teilweise richtig.

Note 6

Keine freiwillige (äußerst seltene) Mitarbeit im Unterricht. Die Äußerungen sind oft falsch. Die Umsetzung aller fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist höchstens ansatzweise erkennbar.